Stiftung Warentest testet E-Book-Reader




Die Auswahl an Ebook-Readern wächst und der Anwender hat inzwischen die Qual der Wahl. So hat die Stiftung Warentest jetzt zum ersten Mal die elektronischen Lesegeräte getestet. Dabei schnitten 10 von 15 E-Book-Readern mit der Testnote „gut“ ab.

Testsieger: Bookeen Cybook Opus und Iriver Story
Die besten Werte im Test erreichten die beiden Lesegeräte Bookeen Cybook Opus für 222 Euro und der Iriver Story für 261 Euro. Als preislich günstigster „gute“ Reader stellt sich der der Sony Reader Pocket Edition heraus. Er kostete im Handel zum Zeitpunkt des Tests nur 172 Euro.

Bildfehler beim Kindle DX
Für Amazon´s Flagschiff  „Kindle DX“ reichte es im Test nur zu einem „befriedigend“. Der Grund dafür waren leichte Bildfehler beim Blättern bei direkter Sonneneinstrahlung. Zudem war das Bild bei einer dunklen Umgebung etwas zu schwach.

Apple iPad – schlechte Lesbarkeit bei hellem Licht
Auch das Apple iPad kann elektronische Bücher darstellen und wurde daher ebenfalls von der Stiftung Warentest getestet. Der deutlichste Nachteil bei diesem Gerät aber, das das Display bei heller Umgebung und Sonneneinstrahlung zu stark spiegelt und damit schlecht lesbar ist. Bei dunklem und mittlerem Licht konnte das iPad aber überzeugen.

Nur „ausreichend“ für Foxit eSlick und Ectaco jetBook-Lite
Die schlechtesten E-Book-Reader im Test mit der Note „ausreichend“ waren die Reader Foxit eSlick und Ectaco jetBook-Lite. Beim Foxit eSlick war das Bild bei sehr heller oder dunkler Umgebung schwach. Beim Ectaco jetBook-Lite hielten die Batterien nur rund 8 Stunden und damit im Gegensatz zu den anderen getesteten Geräten deutlich zu wenig. Bei den meisten anderen Readern war der Akku hingegen auch nach 14 Tagen Dauerbetrieb noch nicht leer.

Beim Kauf auf den Kopierschutz achten
Wer sich einen E-Book-Reader zulegen will, sollte vor allem auch darauf achten, welchen Kopierschutz der Reader unterstützt. Verschiedene Kopierschutzsysteme konkurrieren um die Gunst der Leser und keiner der aktuell getesteten Reader unterstützt alle davon.  So können beispielweise E-Books von Apple und Amazon nur auf den Readern von Apple und Amazon und nicht auf denen anderer Anbieter angesehen werden.

Den ausführlichen E-Book-Reader Test findet man in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test sowie im Internet unter www.test.de/ebook-reader .

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